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Verhoeven: Untersuchungen zur Späthieratischen Buchschrift. Gebunden 
429 Verhoeven


  • Untersuchungen zur Späthieratischen Buchschrift. Gebunden
  • Ursula Verhoeven
  • xiv, 382 Seiten. 2001. Von den verschieden ägyptischen Handschriften des 1. Jt. v. Chr. wurde die relativ sorgfältige Buchschrift vor allem für funeräre, religiöse und literarische Papyri verwendet, die normalerweise keinen realweltlichen Zeitbezug enthalten. ...


Von den verschieden ägyptischen Handschriften des 1. Jt. v. Chr. wurde die relativ sorgfältige Buchschrift vor allem für funeräre, religiöse und literarische Papyri verwendet, die normalerweise keinen realweltlichen Zeitbezug enthalten. Daher ist man bei der Datierung dieser Quellen meist auf paläographische vergleiche angewiesen. Der Hauptteil der Untersuchungen widmet sich der Formanalyse dieser späthieratischen Buchschrift: synchron am Brooklyner Orakelpapyrus vom 4. Okt. 651 v. Chr., diachron mit einer vollständigen Paläographie aus 19 datierten Textzeugen im Zeitraum von 950-230 v. Chr., davon sechs Totenbücher aus der Saitenzeit, der Dynastie, die in Möllers Paläographie III am schlechtesten vertreten war. Das Zeichenmaterial wird ausgewertet, Entwicklungs-linien und Ähnlichkeiten werden aufgezeigt. Der zweite Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Anwendung der paläographischen Methode: sieben bekannte Papyri werden anhand des aktuellen Materials untersucht: P. Berlin 10456, P. Salt 825, P. BM 10474, P. Brooklyn 47.218.48&85, P. Brooklyn 47.218.50, P. Brooklyn 47.218.148, P. Vandier. Die neuen Datierungen und die erkennbaren Entwicklungsschübe des Späthieratischen liefern interessante Einsichten in die Schreibkultur der Spätzeit


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